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Die Armbrust: Schrecken und Schönheit

Art

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Stefan Moses: Frauen unter Trockenhauben im Friseursalon, 1960er Jahre © Else Bechteler-Moses

Thu 27.02.2020 10:00 – 18:00
Deutsches Historisches Museum, Berlin
4,00 € - 8,00 €

Aus den Sammlungen des Deutschen Historischen Museums

Die Armbrustsammlung des Deutschen Historischen Museums gehört trotz aller Nachkriegsverluste immer noch zu den bedeutendsten der Welt. Die Armbruste und ihr Zubehör stammen aus der Zeit des 15. bis zum 20. Jahrhundert.

Armbruste fanden im Mittelalter Verwendung als Kriegswaffe, später noch als Jagdwaffe. Die größte Rolle aber spielte sie als Schützenwaffe in Städten und an Fürstenhöfen. Der Berufsstand der Armbrustmacher lieferte qualitätvolle Waffen, in technischer wie in dekorativer Hinsicht. Armbruste wurden zu Trägerinnen ikonographischer Schmuckprogramme in Renaissance und Barock. Schützenvereinigungen übernahmen insbesondere in den Städten des Heiligen Römischen Reiches eine wichtige gesellschaftliche Rolle, ihre Zusammenkünfte und Feste waren Teil der städtischen Selbstdarstellung. Die Ausstellung thematisiert diese Entwicklung der Waffe und ihre gesellschaftlichen Funktionen überwiegend mit Objekten aus den Sammlungen des Deutschen Historischen Museums.

Die Ausstellung wird von Sven Lüken und Brigitte Reineke kuratiert.


Deutsches Historisches Museum

Program

Unter den Linden 2, 10117 Berlin

www.dhm.de