FOTO: © B. Braun

Die Dreigroschenoper

TAGESTIPP Helmuts-List-Berlin

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Die 1928 entstandene und am Berliner Ensemble uraufgeführte "Dreigroschenoper" ist eine bitterböse Analyse des Marktes. Auf der einen Seite die Großunternehmer, vertreten durch den skrupellosen Geschäftsmann Peachum, auf der anderen Mackie Messer, der berüchtigte anarchische Verbrecher: "Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?" Jonathan Peachum betreibt einen äußerst florierenden Handel mit der Ausstattung von Bettlern. Das Geschäft mit den "Ärmsten der Armen" läuft sehr gut. Doch dann erfährt er, daß seine Tochter Polly heimlich den Gangsterboss Mackie Messer geheiratet hat. Peachum tobt. Die einzige Lösung: Man muß Mackie an den Galgen bringen. Trotz Pollys Warnung verläßt der frischgebackene Ehemann die Stadt nicht, sondern besucht wieder einmal die Huren von Turnbridge. Eine von ihnen, Jenny, liefert ihn prompt ans Messer. Seine Hinrichtung scheint unabwendbar, bis ein "reitender Bote" der Königin erscheint und Mackies Freilassung sowie seine Erhebung in den Adelsstand verfügt. Regie, Bühne, Lichtkonzept: Robert Wilson Musikalische Leitung, Korrepetition: Hans-Jörn Brandenburg, Stefan Rager Kostüme: Jacques Reynaud Mitarbeit Regie: Ann-Christin Rommen Mitarbeit Bühne: Serge von Arx Mitarbeit Kostüme: Yashi Tabassomi Dramaturgie: Jutta Ferbers, Anika Bárdos

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