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Yes we tortured some folks!

Ein Abend über politische Rhetorik von Halina Martha Jäkel

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by_Florian Glaubitz

Sat 16.11.2019 20:00
Cammerspiele Leipzig, Leipzig

Treffen sich Barack Obama, Donald Trump und ein namenloser Sozialist auf der Bühne… Was sich anhört wie ein schlechter Witz, beschreibt die prominente Personage von Halina Martha Jäkels besonderem Ein-Frauen-Programm.

In ihrem politisch-musikalisch-performativen Solo entlarvt sie auf intelligente und gleichermaßen humorvoll-boshafte Art, wie das Phänomen des populistischen Sprechens unsere Wahrnehmung von Politik und Gesellschaft verändert.

Drei Politiker präsentieren in drei Akten drei unterschiedliche theatrale Strategien und versuchen so das Publikum für sich zu gewinnen. Halina Martha Jäkels Politiker repräsentieren dabei ein politisches Denken, das den Wert des inhaltlichen Arguments durch eine „Inszenierung des Ehrlichen“ ersetzt hat. Mögen nun Barack Obama und Donald Trump inhaltlich auch noch so weit auseinanderliegen – beide verkörpern ein politisches Versprechen, das weniger in konkreten Inhalten, sondern in medialer Präsenz begründet ist.

In ihrem Abend verbindet Halina Martha Jäkel performative Show-Elemente mit einer scharfen Darstellung politischer Inhalte und rechtspopulistischer wie auch neoliberaler Rhetorik. Yes we tortured some folks! ist eine kluge und höchst unterhaltsame Mischung aus Schauspiel, Musik, Gesang und Artistik mit Physical Theatre-Elementen.

Performance: Halina Martha Jäkel
Konzept, Text: Halina Martha Jäkel, Jakob Arnold
Regie: Jakob Arnold
Piano: Hannah Jäkel
Kostüme: Nathalie Himpel
Eine Produktion von Halina Martha Jäkel.

Trailer: https://vimeo.com/277626089



Cammerspiele Leipzig

Program

Kochstraße 132, 04277 Leipzig

0341 30 67 606

www.cammerspiele.de