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Salman Rushdie: »Quichotte«

Der britisch-indische Schriftsteller durchleuchtet in seinem neuen Roman unsere politisch unsicheren Zeiten und blickt fürs forum:autoren auf eine Zäsur, die ihn 1989 ganz persönlich traf - absolut empfehlenswert. ASK HELMUT

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Thu 14.11.2019 20:00
Große Aula LMU München, Munich
15,00 € - 18,00 €

Moderation: Bernhard Robben (Übersetzer)
Deutsche Lesung: Shenja Lacher

Zuletzt knöpfte sich Salman Rushdie den US-Präsidenten literarisch vor, und nun verbeugt er sich vor dem spanischen Nationaldichter Cervantes: In »Quichotte« (C. Bertelsmann / Aus dem Englischen von Sabine Herting) versetzt Rushdie den Ritter von der traurigen Gestalt in unsere verrückte, von Medien gesteuerte Gegenwart. Er schickt ihn mit Sohn Sancho quer durch Amerika, wo ihnen Cyber-Spione, die Opioidkrise und der ganz alltägliche Rassismus begegnen. Im Gespräch geht Rushdie zudem zurück ins folgenreiche Jahr 1989: Während ein Großteil der westlichen Welt angesichts der politischen Geschehnisse aufatmete, wurde über Rushdie eine Fatwa ausgesprochen. Auf »Die satanischen Verse« folgte ein Leben auf der Flucht – und damit ein individueller Blick auf Entwicklungen, die nicht allein die USA, Großbritannien oder Indien betreffen.

Veranstalter: Literaturfest München – forum:autoren [s] in der Reihe LMU im Dialog

ACHTUNG: Findet nicht im Literaturhaus München statt, aber Tickets über Literaturhaus München