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FATMA AYDEMIR & HENGAMEH YAGHOOBIFARAH

Wie fühlt es sich an täglich angesichts des Heimatlandes, der Religionszugehörigkeit und des Geschlechts ungleich behandelt zu werden? Eine Frage, die in einer vorherrschenden Demokratie heute leider noch im Raum steht und durch die beiden Journalistinnen authentisch und kritisch erörtert wird. Eine Lesung mit hartem Beigeschmack und viel Aufklärungsbedarf! ASK HELMUT

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Tue 15.10.2019 20:00
Heimathafen Neukölln, Berlin
12,00 € - 14,20 €

Wie fühlt es sich an, tagtäglich als »Bedrohung« wahrgenommen zu werden? Wie viel Vertrauen besteht nach dem NSU-Skandal noch in die Sicherheitsbehörden? Was bedeutet es, sich bei jeder Krise im Namen des gesamten Heimatlandes oder der Religionszugehörigkeit der Eltern rechtfertigen zu müssen? Und wie wirkt sich Rassismus auf die Sexualität aus?
Das Buch » Eure Heimat ist unser Albtraum« ist ein Manifest gegen Heimat – einem völkisch verklärten Konzept, gegen dessen Normalisierung sich 14 deutschsprachige Autor*innen wehren.
Zum einjährigen Bestehen des sogenannten »Heimatministeriums« sammeln Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah schonungslose Perspektiven auf eine rassistische und antisemitische Gesellschaft. In persönlichen Essays geben sie Einblick in ihren Alltag und halten Deutschland den Spiegel vor: einem Land, das sich als vorbildliche Demokratie begreift und gleichzeitig einen Teil seiner Mitglieder als »anders« markiert, kaum schützt oder wertschätzt.
Mit Beiträgen von Sasha Marianna Salzmann, Sharon Dodua Otoo, Max Czollek, Mithu Sanyal, Margarete Stokowski, Olga Grjasnowa, Reyhan Şahin, Deniz Utlu, Simone Dede Ayivi, Enrico Ippolito, Nadia Shehadeh, Vina Yun, Hengameh Yaghoobifarah und Fatma Aydemir.
Fatma Aydemir, 1986 in Karlsruhe geboren, ist Kolumnistin und Redakteurin bei der taz. 2017 erschien ihr Debütroman »Ellbogen«, für den sie mit dem Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet wurde. Als freie Autorin schreibt sie daneben u.a. für das Missy Magazine. 2019 ist sie Stipendiatin der Villa Aurora in Los Angeles.
Hengameh Yaghoobifarah, geboren 1991 in Kiel, ist freie*r Redakteur*in beim Missy Magazine und bei der taz, schreibt für deutschsprachige Medien, u.a. die Kolumne »Habibitus« für die taz sowie für Spex, »an.schläge« und für das Literaturjournal »politisch schreiben«. Yaghoobifarahs Essay »Ich war auf der Fusion, und alles, was ich bekam, war ein blutiges Herz« erschien 2018.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung. Präsentiert vom tip.


Source: Berlin Bühnen

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