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Pick

EARSNAIL 耳蜗 x Bam Bam

Weirder Elektro aus Peking trifft mechanischen Sequenzer aus München. Zwei Bands von verschiedenen Seiten der Erde, aber mit dem gleichen Spirit treffen erstmals im Import/Export aufeinander.

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Thu 12.09.2019 20:30
Import Export, Munich
11,00 €

Comecerts präsentiert:

Earnsail (Peking)
Bam Bam (München)

Einlass: 20:30
Start: 21:00
Entry: 11€

Chinaschnaps, eh klar!

Wir freuen uns auf euch!

Das Konzert wird präsentiert von Mucbook - das Münchner Stadtmagazin und Curt München

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Wang Xu und Yan Shuai, die zusammen Earsnail bilden, sind keine unbekannten Gesichter in der chinesischen Musikwelt. Beide haben bereits in verschiedenen Rockbands gespielt, die sie beide auch schon nach München führten. Wang Xu war 2015 als Drummer der Carsick Cars ein erstes Mal hier und Yan Shuai im selben Jahr als Gitarrist von Da Bang.
Dennoch fingen die beiden bereits 2013 an, zusammen Musik zu machen und experimentierten mit verschiedensten Sounds, die sie auf unterschiedlichste Art und Weise erzeugen oder beziehen. Eines ihrer Lieblings-Samples ist beispielsweise ein Saxophonist, den Yan Shuai zufällig im Park gehört und aufgenommen hat.

Der Sound des Duos zeichnet eine versmoggte dystopische Zukunft. Solide House-Drumsounds verbinden sie mit organischen Tabla-Jams. Sie entwickeln fragmentierte Glitches zu einem pulsierenden Groove und lassen alles wieder in sich zusammen Fallen. Durchaus tanzbar erinnert die Musik manchmal an frühe Zeiten von The Chemical Brothers oder Acid Pauli.

Video: https://vimeo.com/241898373
Soundcloud: https://soundcloud.com/earsnail

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Bam Bam „the mechanical sequencer“

Benny Hofers mechanischer Sequencer funktioniert auf einem simplen Loop-Prinzip. Er nutzt die stetige Umdrehung einer Achse, um ein Schlagzeug und weitere Instrumente damit anzutreiben.
Die Möglichkeit, mit den Händen in die laufende Mechanik und somit in die Rhythmik einzugreifen, Drumsounds abzunehmen und mit Effekten zu verändern, ist der Spaß bei dieser Maschine, Hier passiert das, was auch in elektronischen Sequencern passiert, nur eben zum Anschauen und Anfassen. Allerdings gibt es keinen Datenspeicher: Die Beats werden live editiert, geloopt und gebreaked. Über schaltbare Schleifkontakte werden Synthesizer von rotierenden Lochkarten getriggert, was einem midifähigen Leierkasten entspricht. So legen sich Soundflächen und Basslines über die Rhythmik der Maschine. Dabei entgeht dem Zuhörer glatt, dass die treibende Kraft der Musik von einem Elektromotor gespeist wird. Viel Spaß!

https://www.youtube.com/watch?v=s4kieFpukeE