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Tipp

Orphée et Eurydice

Die Geschichte von Orpheus, der versucht durch seine Kunst die schöne Eurydike wieder zum Leben zu erwecken, ist eines der schönsten Bühnenwerke, die es gibt. John Neumeier hat die Geschichte für die Staatsoper nicht nur inszeniert, sondern auch choreographiert, das Bühnenbild sowie Kostüm entworfen. Ein echtes Allroundtalent eben. ASK HELMUT

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© Todd Rosenberg

So 23.06.2019 19:30 + 3 Termine
Hamburgische Staatsoper, Hamburg

Eurydike ist tot, eine Tatsache, die der Mensch und Künstler Orpheus nicht akzeptieren mag. Er fordert sie zurück. Tatsächlich schlägt die Schönheit der Kunst und ihre grenzensprengende Macht dem Tod und den Bewachern der Toten – es scheint, dass dies notwendig ist – die Waffen aus der Hand. Eurydike darf wieder ins Leben. Doch was im Mythos noch der sehnsüchtige, aber tödliche Blick des Orpheus zurück auf die hinter ihm gehende Geliebte war, ist bei Gluck der Verdacht, Orpheus schaue sie nicht an, weil er sie nicht mehr liebe. Der Beweis, den er antreten muss, dass es nicht so ist, tötet sie ein zweites Mal. Doch auch das ist Täuschung: Amor, die Liebe, hat alles inszeniert, um Orpheus zu prüfen, und Eurydike lebt. Die Götter trauen den Menschen eben nicht, wie auch umgekehrt.

Inszenierung, Choreografie, Bühnenbild, Kostüme und Licht: John Neumeier
Mitarbeit Bühnenbild: Heinrich Tröger
Chor: Eberhard Friedrich

Premiere:
Joffrey Ballet und Lyric Opera of Chicago, Chicago, 23. September 2017


Quelle: Culturebase

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