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SINK

Tanz, Zeitgenössischer Tanz

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Cristina Marx

So 28.04.2019 18:00
Radialsystem, Berlin
8,00 €

"más vale voy a dejar de amar yo/ ay padeciendo andoy“*

Wie könnte ich jemals aufhören zu lieben? Wie könnte ich jemals aufhören?

Ein kontrapunktischer Zusammenklang, ein kontrapunktischer Zusammentanz: In "SINK" treten zwei performative Klangobjekte - ein Violoncello und eine Violine - und eine Tänzerin in einen Dialog und begeben sich auf eine Erkundung der Zeit und des Ichs. Im Wechselspiel von Resonanz und Kontrapunkt vertauschen sich die einzelnen Stimmen, die Hauptstimme wird zur Nebenstimme - wer führt, wer wird geführt? Die eigene Stimme wird ein sich wiederholendes Klangereignis, das in Dialog mit sich selbst tritt. Wer bin ich? Die Stimme des Körpers, die Stimme des Klangs.

* Esa fulanita, anonym überliefertes Vidala-Volkslied, La Rioja, Argentinien.

Maria Colusi wurde in Buenos Aires, Argentinien geboren. Zu ihrem eigenen choreographischen Arbeiten, die sie in Argentinien und Deutschland entwickelte, zählen die Stücke "Cielo" (1998), "Cruel en el Cartel" (1999) und "Dedos color carmín" (2001). Im Jahr 2003 wurde sie Ensemblemitglied bei Sasha Waltz & Guests und tanzte u.a. in den Choreographien "Insideout" (2003), "Impromptus" (2004), "Gezeiten" (2005), "Dido und Eneas" (2005), "Medea" (2005), "Travelogue - Twenty to Eight" (2008), "Continu" (2010), "Sacre", (2013), sowie bei unterschiedlichen "Dialoge"-Projekten. Darüber hinaus arbeitete sie mit William Forsythe. Seit 2010 ist Maria Colusi auch als Lehrerin in Berlin, Argentinien und Südkorea tätig.

Edgardo Rudnitzky (Buenos Aires) ist als Klangkünstler, Komponist und Perkussionist tätig. Seine Arbeiten loten die physische Präsenz von Klang aus. Der visuellen Präsentation seiner Klangkunst räumt er dabei dieselbe Bedeutung ein wie den auditiven Komponenten. In seinen Werken erkundet er Grenzen und Potenzial von Musikinstrumenten, indem er die Klangmöglichkeiten von Alltagsobjekten und Geräten ausreizt. Seine Arbeiten wurden unter anderem an folgenden Orten präsentiert: Hunter College (New York), Pinacoteca de Sao Paulo (Brasilien), Prospect.1 (New Orleans), 51. Venedig Biennale, Yokohama Triennale (Japan), University of Essex (Großbritannien), Naturkundemuseum Halle, HKW (Berlin), Theater der Welt (Köln und Venedig) und Istanbul Biennale (Türkei).


Quelle: Berlin Bühnen

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