FOTO: © Signe Pierce, Uploading My Consciousness Into Unreality (Detail), 2018 Courtesy the artist and EIGEN + ART Lab

Signe Pierce "Reflexxxions"

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Eine der heißesten Performancekünstler*innen unserer Zeit: Zwischen New York, L.A. und Instagram nimmt sie ihren eigenen Körper als Projektionsfläche und zeichnet ein Kunstwerk aus Technofeminism, Hyperrealität und Sexualität. Ihre Performance "American Reflexxx" sorgte für 1.7 Millionen YouTube Clicks und riesen Empörung. Zum Gallery Weekend eröffnet ihre erste Solo-Ausstellung in Berlin. Live Performance am Mittwoch, 19 Uhr. Vorfreude!

Das sagt der/die Veranstalter:in:

HELMUT FRAGT: Signe Pierce -> https://www.instagram.com/stories/highlights/18040238107110558/ Eröffnung mit einer Performance der Künstlerin: 24. April, 2019, 17 - 21 Uhr, Performance um 19 Uhr Ausstellung: 24. April - 15. Juni, 2019 Die US-amerikanische Künstlerin Signe Pierce (* 1988, USA) bezeichnet sich selbst als Reality-Artist: „Ich bin Pop und ich bin Kunst. Ich bin digital und ich bin körperlich. Ich bin virtuell und ich bin real“. „Was ist echt?“, ist die zentrale Frage, die in Installationen, Fotografien, Performances und Texten von Pierce immer wieder neu gestellt wird. In ihren Arbeiten verwendet Pierce, sowohl im übertragenen als auch im buchstäblichen Sinn, ihr eigenes Leben und ihren Körper als Projektionsfläche. Als Performerin und als, wie sie sich selbst nennt, „Realitätskünstlerin“, präsentiert Pierce eine provokante, hyperreale Version ihrer selbst und bricht Erwartungshaltungen bezüglich Weiblichkeit, Sexualität und Wahrnehmung. Pierce ist Vorreiterin einer jungen KünstlerInnengeneration, die das digitale Zeitalter reflektiert. Ihr künstlerisches Material sind die gesellschaftlich politische Realität und die rasante Entwicklung digitaler Medien und Technologie. Der Kurzfilm "American Reflexxx" (dir. Alli Coates, 2015) dokumentiert ein soziales Experiment, das in Myrtle Beach, South Carolina stattfand. Es ist ein herzzerreißendes Farbfilmspektakel, das Fragen bezüglich Geschlechterstereotypen, Mobmentalität und Gewalt in den USA aufwirft. Pierce wird dabei gefilmt, wie sie mit einer verspiegelten Maske vor dem Gesicht im blauen Minikleid die Strandpromenade entlang stolziert. Auf ihrem Weg entlang des Straßenstrichs traf sie auf Menschen, deren brutale Reaktionen einen regelrechten Angriff eines Mobs auf Pierce auslösten. Der Mob versuchte ihr verspiegeltes Gesicht zu demaskieren, wodurch eine Konfrontation mit dem eigenen aggressiven Spiegelbild entstand. Mit "Reflexxxions", der ersten Einzelausstellung von Signe Pierce in Deutschland im EIGEN + ART Lab in Berlin, zeigt sie erstmalig eine neue Installation und Werke, die Licht, digitale Projektionen und Selbstdarstellungen mit reflektierenden Oberflächen und leeren Leinwänden vereinen. Sound, Bild, Licht und Text werden zu einer immersiven Landschaft verdichtet. Die BesucherInnen werden Teil ihrer Realität. Kuratorinnen: Anika Meier und Marie Gerbaulet https://www.youtube.com/watch?v=-4t4oqs_vXU https://www.youtube.com/watch?v=bXn1xavynj8&t=468s

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