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Konzert zum Karfreitag

Klassik Größen zu Ostern: Mozart, Schumann und Gustav Mahler komponierten Sinfonien die sich mit dem Tod auseinandersetzen und dennoch nicht unterschiedlicher sein könnten. Von Furcht bis hin zu demütiger Gelassenheit schwingen viele Gefühle in der Musik mit. Das Konzerthausorchester spielt zusammen mit der Berliner Singakademie unter der Leitung von Lukasz Borowic.

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Gutschera Osthoff

Fri 19.04.2019 20:00
Konzerthaus Berlin, Berlin
16,00 € - 56,00 €

Es ist eine Zeit tiefer Trauer und zugleich einer der höchsten Feiertage im Kirchenjahr: An Karfreitag gedenken die Christen der Kreuzigung Jesu. Mozarts „Maurerische Trauermusik“ entstand 1785 und erklang Ende desselben Jahres wohl bei den Beerdigungsfeierlichkeiten zweier adliger Freimaurer in deren Logen. Gustav Mahlers „Totenfeier“ wurde ursprünglich 1888 als erster Satz der 2. Sinfonie konzipiert. Dazu hat der Komponist nach Vollendung des gesamten Werkes einen Programmentwurf geschrieben: „Am Grabe eines geliebten Menschen. Sein Kampf, sein Leiden und Wollen zieht am geistigen Auge vorüber. Fragen drängen sich auf: Was bedeutet der Tod – gibt es Fortdauer?“ Robert Schumann, Protestant im katholischen Rheinland, hat sein Requiem zwei Jahre vor seiner psychischen Verdüsterung und dem Versuch geschrieben, seinem Leben 1854 im Rhein ein Ende zu setzen. Er starb 1856, die erste Aufführung fand neun Jahre nach seinem Tod statt. Überraschenderweise tönt aus dem Werk statt existenzieller Furcht und bitterer Klage eher eine demütige Gelassenheit, als sei der Komponist bereits im Reinen mit sich und der Welt.


Source: Berlin Bühnen

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