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RADA BOUKOVA & SIRMA SARAFOVA-ORAHOVAC

Sarafova-Orahovacs von klassischen Stillleben inspirierten Zeichnungen werfen einen kontemplativen Blick auf die verheißungsvollen Symboliken des Westens, während Boukovas deutlich politischere Installationen den Konsumkapitalismus bereits als falsche Versprechung entlarvt.

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Rada Boukova (Foto: Maria Djelebova) und Sirma Safafova-Orahovac (Foto: Gala Iotova) / courtesy die Künstlerinnen und Sariev Contemporary

Wed 17.04.2019 14:00 – 18:00 + 32 dates
KVOST, Berlin

Das geheime Leben der Dinge, die Intimität des Alltäglichen, die Komplexität des Banalen: die bulgarischen Künstlerinnen Rada Boukova und Sirma Sarafova-Orahovac trennen beinahe 40 Jahre Lebenszeit. Beide sind sich nie begegnet und doch weisen ihre Arbeiten eine gewisse Familienähnlichkeit auf. Sarafova-Orahovacs von klassischen Stillleben inspirierten Zeichnungen werfen einen kontemplativen Blick auf die verheißungsvollen Symboliken des Westens, während Boukovas deutlich politischere Installationen den Konsumkapitalismus bereits als falsche Versprechung entlarvt.

Der Titel der Ausstellung "Players and Pleasures" bezieht sich dabei auf die Präsenz alltäglicher massenproduzierter Gegenstände im Werk beider Frauen: Urlaubssouvenirs, Werbeartikel, Markenlogos, Kinderspielzeug. Herausgelöst aus ihren gewohnten Nutzungskontexten und zu absurden Tableaus arrangiert, werden diese Dinge - das ist den Arbeiten beider Künstlerinnen gemein - zu Stellvertretern verborgener Hierarchien oder zu Projektionsflächen für subjektive Gefühle der Betrachter*innen.

Rada Boukova wurde 1973 in Sofia geboren und zählt heute zu den bekanntesten Gegenwartskünstler*innen Bulgariens. Bei der diesjährigen 58. Biennale in Venedig wird sie ihr Land gemeinsam mit Lazar Lyutakov vertreten.

Sirma Sarafova-Orahovac wurde 1937 in Sofia geboren. Obwohl sie ihr Studium an der Nationalen Kunstakademie 1963 mit Auszeichnung abschloss, ließ sich ihre künstlerische Autonomie nicht mit dem verstaatlichten Kunstbetrieb des sozialistischen Bulgariens vereinbaren. Als Folge blieb sie bis zu ihrer Wiederentdeckung durch eine Generation junger bulgarischer Galerist*innen und Künstler*innen im Jahr 2006 weitgehend unbekannt.


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