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Hot Chip

Musik

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Fr 12.04.2019 21:00 + 1 Termin
Mojo Club, Hamburg
36,85 €

Die aufregende Klangwelt von Hot Chip
Britische Indie-Elektronik-Überflieger endlich wieder live
Im April 2019 drei intime Clubshows Shows in Köln, Hamburg & Berlin

Hot Chip gehören seit vielen Jahren zu den aufregendsten und kreativsten Formationen der britischen Musikszene. Ihr atemberaubender Mix aus heißblütigen Indie-Songs und treibender Elektronik verhalf dem von ihnen mitinitiierten Genre 'Indietronic' zu internationaler Aufmerksamkeit. Ihre Singles und Alben werden von Veröffentlichung zu Veröffentlichung erfolgreicher. Nominierungen für den Grammy und den Mercury Prize untermauern ihre Ausnahmestellung ebenso wie hohe Chartplatzierungen. Nach diversen Solo- und Nebenprojekten der Bandmitglieder veröffentlichten Hot Chip 2015 ihr bislang international erfolgreichstes, sechstes Album „Why Make Sense?“, mit dem die Band anschließend auf Welttournee ging. Zuletzt erschienen Soloalben von Alexis Taylor und Joe Goddard. Nach der langen Wartezeit gibt es nun gewisse Anzeichen für eine neues Hot Chip-Album. Unterstützt wird diese Vermutung durch die Ankündigung von drei besonders intimen deutschen Clubshows Mitte April, mit Stationen in Köln, Hamburg und Berlin.

Seit dem Jahr 2000 basteln fünf vielseitig begabte Musiker ohne jede stilistische Scheuklappe an einem einzigartigen Sound. Alexis Taylor (Vocals, Piano), Joe Goddard (Gesang, Synthesizer), Owen Clarke (Gitarre, Bass), Felix Martin (Drumcomputer, Synthesizer) und Al Doyle (Gitarre, Synthesizer) verfolgten hierbei vom Start weg eine eigene Vision: In Hot Chip sollte die Intensität eines kunstvoll komponierten Indierock-Songs mit der hypnotischen Kraft von Techno-Beats verschmelzen.

Auf zahlreiche, selbstproduzierte EPs und Singles folgte 2004 zunächst das Debütalbum „Coming On Strong“. Mit dem zweiten Werk „The Warning“ erlangten Hot Chip 2006 erstmals große nationale Aufmerksamkeit, als es für den Mercury Prize nominiert wurde und vom Fachmagazin 'Mixmag' zum „Album of the Year“ gekürt wurde. Seither gehören Hot Chip zunächst in England, später in ganz Europa und sogar Australien sowie Asien zu den spannendsten neuen Acts zwischen Rock und Elektronik. Mit den folgenden Alben „Made In The Dark“ (2008), „One Life Stand“ (2010) und „In Our Heads“ (2012) entwickelten sie sich kontinuierlich zu Stars. Sie fuhren in England Top 10-Platzierungen ein und erreichten in vielen weiteren Ländern die Top 50. 2009 wurden sie für einen Grammy nominiert. Mit der programmatisch betitelten Single „Ready For The Floor“ gelang ihnen 2008 sogar ein internationaler Hit.

So aufregend ihre Alben bereits sind, so überwältigend gestalten sich die Live-Konzerte von Hot Chip. Hier bilden ihre Songs lediglich die Grundlage für intensive Jam-Sessions zwischen Rock, Housemusic und Minimal Techno. Das 'Glide Magazine' bezeichnete ihre Shows als „extrem rhythmusgetriebene Improvisationen, die eine Atmosphäre von Euphorie, Energie und dem stets Unerwarteten“ erzeugten. Die Bereitschaft zu solchen Exkursionen resultiert aus der Hingabe der Bandmitglieder an die Kunst des DJings. Alle fünf arbeiten regelmäßig als Club-DJs und veröffentlichten bereits viele Mix-CDs, darunter eine Ausgabe der renommierten „DJ Kicks“-Reihe.

Neben Hot Chip betreiben alle Mitglieder weitere Nebenprojekte. Sie gingen Kollaborationen mit Peter Gabriel und Robert Wyatt ein und legten zahlreiche Solo-EPs vor. So erschien 2012 das Debütalbum von New Build, einer weiteren Band von Doyle und Martin, während Goddard im gleichen Jahr das Debütalbum seines House-Duos The 2 Bears veröffentlichte. Mit all diesen Erfahrungen trafen sich Hot Chip 2015 im Studio, um den bislang letzten Longplayer „Why Make Sense?“ fertigzustellen, der weltweit auf beachtliche Platzierungen in den Charts blickte. Nach einer weiteren Welttournee folgten zuletzt wieder einige Alleingänge, darunter in diesem Jahr das wunderbar sparsam instrumentierte Soloalbum „Beautiful Thing“ von Alexis Taylor sowie „Electric Lines“ seines Bandkollegen Joe Goddard im Jahr 2017. Nun scheinen sich die Zeichen auf ein gemeinsames Album wieder zu verdichten.


Quelle: Eventim

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