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Continu

präsentiert von ASK HELMUT

In der berühmten Choreographie von Sahsha Waltz vereinen sich bildnerische, musikalische und choreographische Elemente. Seit der Uraufführung 2010 in Zürich hat sie die Choreographie mehrfach überarbeitet und herausgekommen ist eine Inszenierung die so vielfältig, beeindruckend und außergewöhnlich ist, wie kaum eine andere. ASK HELMUT

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Sebastian Bolesch

Fr 15.03.2019 20:00 + 2 Termine
Haus der Berliner Festspiele, Berlin

„Continu“ erzeugt ein Spannungsfeld choreographischer, musikalischer und bildnerischer Energieströme. Der Titel steht auch für die Kontinuität der nicht enden wollenden Kräfte der Natur.

Sasha Waltz greift in „Continu“ wichtige Impulse aus ihren beiden großen Museumsprojekten von 2009 auf: die künstlerische Inauguration des Neuen Museums von David Chipperfield in Berlin und des MAXXI von Zaha Hadid in Rom. Gemeinsam mit 24 Tänzern entwirft sie eine raumgreifende größtenteils abstrakte Choreographie. Elemente ihrer Recherche zu Ritus und Gruppendynamik bestimmen das Vokabular.

Das epochale sinfonische Orchesterwerk „Arcana“ von Edgard Varèse bildet das musikalische Zentrum von „Continu“ umgeben von weiteren Kompositionen des Künstlers, sowie von Iannis Xenakis und Claude Vivier.

Vor 90 Jahren hatte Varèse – visionär wie kein anderer Komponist seiner Zeit – die Zusammenführung von künstlerischen und wissenschaftlichen Inhalten gefordert. Im Zusammenhang mit „Arcana“ kann man von Transformation sprechen, von Veränderung, von Aufbruch. Aber es geht weniger um Alchemie als um heftige Vulkanausbrüche in der Nacht. Es handelt sich um die prometheische Versuchung, den Kosmos in den Klängen und durch die Klänge zu besitzen.

Sasha Waltz hat „Continu“ seit der Uraufführung 2010 im Schauspielhaus Zürich mehrfach überarbeitet und im Sommer 2011 in Salzburg eine abschließende Form präsentiert. Die neue Fassung integriert in den Anfang das Schlagzeug Solo „Rebonds B“ von Iannis Xenakis, das von der Schlagzeugerin Robyn Schulkovsky live gespielt wird.

„Ein Stern ist höher als alle anderen. Es ist der Stern der Apolakypse; der zweite Stern ist der des Aszendenten, der dritte ist der der Elemente, und deren sind ihrer vier, sodass sechs Sterne feststehen. Neben diesem gibt es noch einen weiteren Stern, die Phantasie, die einen neuen Stern erschafft.“
Edgard Varèse


Quelle: Berlin Bühnen

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Haus der Berliner Festspiele

Programm

Schaperstraße 24, 10179 Berlin

+49302-548-9100

www.berlinerfestspiele.de

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