FOTO: © Danny Lyon, Crossing the Ohio River, Louisville, 1966 © Danny Lyon / Magnum Photos. Courtesy Gavin Brown‘s Enterprise

Danny Lyon

TAGESTIPP Helmuts-List-Berlin

Zurück in die amerikanischen 1960er- und 1970er Jahre: 175 Fotografien aus Danny Lyons privatem Archiv werden gezeigt. Über Bürgerrechtsbewegung, Rassenkampf, Trauerfeiern und Polizeigewalt. Sehr beeindruckend und nur noch dieses Wochenende!

Das sagt der/die Veranstalter:in:

„Meine größte Stärke ist meine Empathie mit Menschen, die anders sind als ich.” Danny Lyon Erstmals und als einzige Station in Deutschland präsentiert C/O Berlin nach den Fine Arts Museums of San Francisco, dem Whitney Museum of American Art, New York, sowie dem Fotomuseum Winterthur diese umfangreiche Retrospektive. Die Werkschau Danny Lyon . Message to the Future versammelt mit rund 175 Fotografien sowohl die wichtigsten Serien der späten 1960er- und 1970er-Jahre als auch die weniger bekannten Filme, Collagearbeiten und Materialien aus Danny Lyons privatem Archiv. Die Ausstellung wurde von Julian Cox kuratiert und von den Fine Arts Museums of San Francisco organisiert. 1963 – Szenen mit jungen afroamerikanischen Demonstranten, in die Hände klatschend, einer reckt den Arm nach oben, Rassenkampf und brutale Polizeigewalt. Danny Lyon, Sohn jüdischer Einwanderer, ist 21 Jahre jung, furchtlos und Student an der University of Chicago, als er diese Aufnahmen des Protestes und den historischen Marsch auf Washington für Arbeit und Freiheit fotografiert. Jene bewegenden Bilder machen den Fotografen und Filmemacher später zu einem der wichtigsten Chronisten der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Ein Jahr zuvor tritt er dem Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC) bei, wird offizieller Fotograf der wichtigsten schwarzen Bürgerrechtsbewegungsorganisation und dokumentiert mit seiner Kamera zahlreiche Versammlungen, Verhaftungen und Trauerfeiern der Civil Rights Movement. Neben diesen frühen Aufnahmen von der Bürgerrechtsbewegung, entsteht die Bilderreihe Conversations with the Dead (1967/68), die erstmals den Alltag der Gefängnisinsassen und -wärter in Texas zeigt. Zeitgleich schildert er mit The Bikeriders (1966) hautnah und eindringlich das schonungslose Leben inmitten des Chicago Outlaws Motorcycle Club – noch bevor der amerikanische Kultfilm Easy Rider (1969) in die Kinos kommt und die romantischen Vorstellungen sowie das Lebensgefühl von Unabhängigkeit, Freiheit, Highway und Harley-Davidson populär und zum Mainstream werden.

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