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Suisse Marocain . Art Gypsie - pas grave

Dieser Künstler überschreitet die Grenzen der Leinwand - er bemalt alles, was er in die Finger kriegt, bis hin zu Flugzeug***tüten. Diese kollektive Ausstellung von Suisse Marocain und seinen Freunden ist bunt!

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Fri 30.06.2017 12:00 – 18:00
Galerie Kai Dikhas, Berlin

Ausstellung mit Werken von Stefano Alaimo, Aliocha, DODA, David Hardy dit Suisse Marocain, Pierrot Men, Ralf Marsault, Edition Martial, David Weiss und Xhi et M’aa

Ausstellungseröffnung am Freitag, den 9. Juni 2017 . 19-21 Uhr

Der aus Koblenz stammende Künstler David Hardy, genannt Suisse Marocain, verkörpert das Kosmopolit-Sein wie kaum ein anderer. So unwahrscheinlich wie sein Name scheint, der „Schweizer Marokkaner“, so sind auch die Geschichten, die er in unablässig geschaffenen Bildern, Zeichnungen, Collagen und Reisetagebüchern erzählt. Als Mitbegründer des bekannten Pariser Kunstzentrums 59Rivoli lebt und arbeitet Suisse Marocain auch dort, in einem installativen Sammelsurium von Objekten, in seinem persönlichen „Musée d’Igor Balut“. Irgendwo zwischen Paris, derartigen Unorten und unbekannten Ländern ist Suisse Marocain derjenige, der sich für alles interessiert, der alles und jeden für seine Kunst und sich selbst vereinnahmt - dabei nennt er sich selbst „Roi de Rien“, der „König des Nichts“. Sein ständiges Schaffen, seine in einem Strom entstehende Kunst ist Widerstand gegen unsere mal rational- und pekuniär-, mal national- und angstgetriebene Welt.

Seine Werke sind gleichzeitig zeichnerische Dokumente seiner Umgebung wie surreales Weiter-Wuchern seiner Beobachtungen. Mit Skizzen, Kopien und Collagen macht er sich die Welt zu eigen. Bemalt sind auch die Koffer, in denen die Kunst anreist. Suisse Marocains Kunst ist eine selbstbewusste Antwort auf all so etwas wie einen „guten Geschmack“ oder Konvention. Und doch ist das, was entsteht, eine genauso zarte wie zerbrechliche Alternativ-Welt, die aus den vorgefundenen vermeintlichen Kuriositäten eine eigene Welt erschafft. Eine, in der das Anderssein nicht mehr eine viel diskutierte Frage ist, sondern eben faktische und selbstverständliche Realität.

Viele der Objekte im „Musée d’Igor Balut“ stammen aus Madagaskar, dieser großen tropischen Insel im Indischen Ozean, die quasi ein eigener Kontinent und ein Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen ist – und außerdem eine weitere Wahlheimat des Koblenzers. Für ART GYPSIE ... pas grave hat Suisse Marocain nun befreundete Künstler*innen eingeladen, für die Madagaskar ebenfalls ein Inspirationspunkt in ihrem Schaffen bedeutet

Suisse Marocain spendet seinen Anteil an den Erlösen der Verkäufe dieser Ausstellung der madagassischen Schule Finoana, der er seit Langem verbunden ist. Die im Aufbau Haus ansässige Theresia-Zander-Stiftung wird diese Spende verdoppeln.

Zur Vernissage wird die Modedesignerin Cyra Brinker ihre erste Kollektion präsentieren, die von Künstler*innen der Galerie inspiriert wurde.

Unterstützt von der
Theresia-Zander-Stiftung



AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Freitag, 9. Juni 2017 . 19-21 Uhr . Eintritt frei
LAUFZEIT 10. Juni bis 2. September 2017
ÖFFNUNGSZEITEN Mittwoch bis Samstag 12-18 Uhr u.n.V.
ORT Galerie Kai Dikhas und Kunstraum Dikhas Dur . Aufbau Haus am Moritzplatz
Prinzenstraße 84 I Aufgang 2 . 10969 Berlin


Galerie Kai Dikhas

Program

Aufbau Haus am Moritzplatz , 10969 Berlin

030 343 993 09

www.kaidikhas.com